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Sind Gitarrenriffs tot? Neue Umfrage schockt Musikwelt

Im Rahmen einer kürzlich ausgestrahlten Dokumentation auf dem britischen Sky Arts-Kanal mit dem Titel „Greatest Guitar Riffs“ wurde eine Umfrage durchgeführt, die besagt, dass die Mehrheit der Musikfans glaubt, dass das Gitarrenriff auf dem absteigenden Ast ist. Prominente wie Tony Iommi, Nancy Wilson, Andy Summers und Brian May teilten ihre Einblicke in herausragende Riff-Momente der Musikgeschichte.

Die Umfrage, die sich auf die „Lieblings-Gitarrenriffs aller Zeiten“ konzentrierte, ergab, dass 53% der Befragten glauben, dass das Gitarrenriff kurz vor dem Aus steht, wobei 74% dies als „schlecht“ empfanden. Die Liste der besten Riffs, zusammengestellt von den 2,000 Umfrageteilnehmern, enthält Klassiker wie Guns N‘ Roses‘ „Sweet Child O‘ Mine“ auf dem ersten Platz, gefolgt von „Purple Rain“ von Prince auf dem zweiten Platz – eine Entscheidung, die für viel Aufsehen sorgt.

Trotz der düsteren Stimmung bezüglich des Gitarrenriffs gaben 83% der Umfrageteilnehmer an, dass sie Musik mit Gitarren bevorzugen, während 81% ein prägnantes Gitarrenriff als unverzichtbar für einen guten Rocksongs betrachten. Die Umfrageergebnisse widersprechen auch der Meinung von Sky Arts Director Phil Edgar-Jones, der betont, dass die Lust auf neue Melodien und fesselnde Riffs so groß ist wie nie zuvor.

Trotz der Debatte über das vermeintliche Sterben des Gitarrenriffs bleibt die Gitarre in der Musikszene stark präsent, von den Klassikern bis zu zeitgenössischen Künstlern wie Polyphia, Opeth, Maneskin und Slipknot. Die Umfrage könnte daher eher ein Überbleibsel des längst widerlegten Mythos vom „Tod der E-Gitarre“ sein, während das Gitarrenriff in verschiedenen Genres nach wie vor lebendig ist.

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